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2. Runde

Hi,

inzwischen sollte jeder sein Abo-Päckchen bekommen haben. In dieser Runde gibt es nochmal einen Kaffee aus Afrika, um genau zu sein aus Kenia. Kenia, in Zusammenhang mit Kaffee, weckt bei Kaffeebegeisterten gern sehr eindeutige Erwartungen:

  • fruchtig
  • spritzig
  • beerig
  • komplex

Aus Kenia kommen wahnsinnig tolle Kaffees, gar keine Frage, doch leider hat das auch dazu geführt, dass „Kenianer“ momentan auch wahnsinnig teuer sind. Nicht zuletzt deswegen, bin ich sehr happy mit diesem Kaffee einen tollen, komplexen und auch noch bezahlbaren Kaffee gefunden zu haben.

Mich persönlich, als Röster haben Kaffees aus Kenia immer besonders fasziniert. Ich trinke sie unheimlich gern selbst, da sie bisher aber nicht bio-zertifiziert zu bekommen waren, hatte ich bis vor einem halben Jahr nie selbst welche geröstet. Ähnlich wie mit dem Tanzania Amkeni, habe ich auch mit diesem Kaffee schon eine etwas längere Geschichte. Vor etwa 2 Jahren sah ich Soni,  die Gründerin von Chania Coffee, die den Kaffee direkt importieren bei einem Vortrag in Hamburg bei dem sie ihr Projekt Kedovo (Kenya Dorf Volunteers)  vorgestellt hatte.

Nicht zuletzt wurde in den letzten Jahren bei Röstwelt-meisterschaften auch der ein oder andere Kaffee aus Kenia geröstet, insofern erschien es mir sinnvoll mich auch damit zu befassen. Der Kaffee kommt aus der Nyeri Region, von der Ndurutu Wet Mill und wurde (der Name sagt es schon) nass aufbereitet, was einen sehr klaren und sauberen Geschmack in der Tasse sicherstellt. Die für Kenia typischen Varietäten SL 28 und SL 34 wachsen auf einer Anbauhöhe von 1750-1950 m

Wen der Kaffee, wie mich begeistert, dem sei noch gesagt, dass es diesen Kaffee von mir geröstet auch als helle Filterröstung, mittlere Filterröstung und als Espressoblend bei Mehrwert Kaffee gibt, einem tollen Projekt, das bald mit einem Webshop online geht.

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